Isolde Kurz – geb. 1853 in Stuttgart, gest. 1944 in Tübingen – war die Tochter des Schriftstellers Hermann Kurz (u.a. “Schillers Heimatjahre“). Sie wuchs in einem geistig anregenden Elternhaus auf und lernte noch als Kind Mörike, Uhland und Paul Heyse kennen. Nach dem Tod des Vaters wanderte sie, damals 23 Jahre alt, mit ihrer Mutter und den drei Brüdern nach Italien aus, was äußert ungewöhnlich war. Danach lebte sie 30 Jahre in Florenz, wo sie zur deutschen Künstlerkolonie (Arnold Böcklin, Adolf Hildebrand u.a.) gehörte. Und hier in Florenz wurde sie zur Schriftstellerin und berühmt durch ihre „Italienischen Novellen“ und „Florentinischen Erzählungen“.
Der Vortrag hält sich vor allem an ihr autobiografisches Werk „Aus meinem Jugendland“ (1918), welches mit dem Abschied von der württembergischen Heimat, der Abreise nach Italien schließt.
Frank Ackermann ist Philosoph und Schriftsteller und hat u.a. das Buch „Die Villa Gemmingen“ geschrieben.
15.00 Uhr: Kaffeestunde
16.00 Uhr: Programm

